die Frage hat Bezug zu folgendem Thema: https://sourceforge.net/projects/bitswitcher/forums/forum/799261/topic/5129910
Um die Situation kurz zusammen zu fassen: Ich darf das WLAN meiner Vermieterin mitnutzen und möchte für mich ein von der Vermieterin abgetrenntes privates Netz errichten. Zur Zeit verbindet sich der Speedport W500V als Client mit der FritzBox meiner Vermieterin. WLAN und LAN vom Speedport sind getrennt, sprich die Netze sind nicht gebridget und liegen in unterschiedlichen Subnetzen (FritzBox: 192.168.178.0/24 || Speedport: 192.168.2.0/24). Datenverkehr wird untereinander nicht geroutet, der Router meiner Vermieterin wird vom Speedport lediglich als Gateway ins Internet verwendet. Für alle an der LAN-Buchse des Speedport hängenden Rechner ist natürlich der Speedport das Gateway.
Jetzt würde ich mich gerne auch noch via WLAN mit meinem Speedport-Netz verbinden. Konkret würde das bedeuten, dass das WLAN vom Speedport gleichzeitig in der Infrastruktur- und Client-Betriebsart läuft - der Client-Modus verbindet sich mit der FritzBox meiner Vermieterin, der Infrastruktur-Modus nimmt Verbindungen von Clients an und bridget diese ins Speedport-Netz (192.168.2.0/24).
Ist das möglich? Und wenn nein, scheitert es an der Software, an Treibern oder ist das schlicht und ergreifend mit der Hardware nicht möglich?
Danke und Grüße,
Rudi
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An sowas wäre ich auch interessiert - quasi als universelles WDS: Auf der einen Seite als Client in ein bestehendes WLAN einloggen, auf der anderen ein neues WLAN als AP aufspannen und zwischen beiden routen/bridgen.
Ob die Hardware im W500V dazu fähig ist weiß ich leider nicht genau, aber Broadcom Chips generell sollen solche virtuellen Netzwerkschnittstellen durchaus beherrschen. Allerdings finde ich bei entsprechenden Diskussionen oft Verweise auf das Dienstprogramm "wl" zur Konfiguration während BitSwitcher an der Stelle "wlctl" einsetzt. Ist evt. der Treiber einfach veraltet?
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Ich bin mir relativ sicher, dass das mit der DD-WRT Software funktioniert, die auf meinem Linksys WRT54GL läuft. Dort lassen sich nämlich sogenannte "virtuelle Accesspoints" anlegen. Das heisst, dass der Router, zusätzlich zu deiner bisherigen Konfiguration (z. B. als Client), auch noch als AP fungieren kann. Wie gut das Ganze bezüglich der Performance (Datendurchsatz) funktioniert kann ich nicht sagen, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass es da schon Einbußen gibt. Physikalisch ist ja nur eine Funkeineit enthalten, die dann gleichzeitig als Bridge UND AP fungieren muss. Wer die Verbindung aber beispielsweise sowieso nur für einen langsamen DSL-Zugang nutzt, für den wird das kein Problem darstellen.
Mein Anliegen war es schon mal, herauszubekommen, ob man DD-WRT irgendwie auf den W500V portieren könnte, aber das war bisher alles erfolglos.
Mit Bitswitcher alleine wirst du dein Vorhaben (meinre Kenntnis nach) nicht realisieren können. Mein Tipp wäre, den W500V mit einem zusätzlichen AP auszustatten. Das kostet zwar Geld und Platz, hätte aber den Vorteil, dass du auf einem freien Kanal (nicht auf dem Kanal auf dem das Bridging läuft) den vollen Datendurchsatz hättest.
PS: Nur mal zu meinem persönlichen Verständnis: du betreibst deinen W500V als Client. Dennoch hast du auf deinem W500V den DHCP-Server aktiviert? Das muss natürlich kein Widerspruch sein, dennoch würde mich interessieren, ob dem wirklich so ist. :-)
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> Ich bin mir relativ sicher, dass das mit der DD-WRT Software funktioniert,
> die auf meinem Linksys WRT54GL läuft.
Ich weiß nicht, ob DD-WRT den W500V unterstützt, aber zumindest in OpenWRT ist die Unterstützung erst experimentell - http://wiki.openwrt.org/toh/t-com/spw500v
> Dort lassen sich nämlich sogenannte "virtuelle Accesspoints" anlegen.
Dazu müssen Hardware und Treiber das aber auch unterstützen und genau daran scheint es beim WLAN-Treiber von Bitswitcher zu hängen.
> Wie gut das Ganze bezüglich der Performance (Datendurchsatz) funktioniert kann ich
> nicht sagen, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass es da schon Einbußen gibt.
Der Durchsatz halbiert sich, weil die WLAN-Karte auf einunddemselben Kanal empfängt und weitersendet. Das würde mich aber nicht weiter stören.
> Mit Bitswitcher alleine wirst du dein Vorhaben (meinre Kenntnis nach) nicht realisieren können.
Mit der aktuellen Version offenbar nicht. Gibt es eigentlich einen Grund dafür den Binärtreiber zu nutzen statt des OS-Treibers?
> Mein Tipp wäre, den W500V mit einem zusätzlichen AP auszustatten.
Du meinst einen zweiten Router als AP zu nutzen? Ich hatte auch schon überlegt zwei W500V über ihre LAN-Ports zu koppeln und den einen als Client, den anderen als AP zu betreiben. Aber das würde dann nicht nur Platz brauchen, sondern auch dauerhaft Strom fressen :-/
> du betreibst deinen W500V als Client. Dennoch hast du auf deinem W500V den DHCP-Server aktiviert?
Nein, der W500V ist aktuell nur WLAN-Client und Bridge.
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Hallo zusammen,
die Frage hat Bezug zu folgendem Thema: https://sourceforge.net/projects/bitswitcher/forums/forum/799261/topic/5129910
Um die Situation kurz zusammen zu fassen: Ich darf das WLAN meiner Vermieterin mitnutzen und möchte für mich ein von der Vermieterin abgetrenntes privates Netz errichten. Zur Zeit verbindet sich der Speedport W500V als Client mit der FritzBox meiner Vermieterin. WLAN und LAN vom Speedport sind getrennt, sprich die Netze sind nicht gebridget und liegen in unterschiedlichen Subnetzen (FritzBox: 192.168.178.0/24 || Speedport: 192.168.2.0/24). Datenverkehr wird untereinander nicht geroutet, der Router meiner Vermieterin wird vom Speedport lediglich als Gateway ins Internet verwendet. Für alle an der LAN-Buchse des Speedport hängenden Rechner ist natürlich der Speedport das Gateway.
Jetzt würde ich mich gerne auch noch via WLAN mit meinem Speedport-Netz verbinden. Konkret würde das bedeuten, dass das WLAN vom Speedport gleichzeitig in der Infrastruktur- und Client-Betriebsart läuft - der Client-Modus verbindet sich mit der FritzBox meiner Vermieterin, der Infrastruktur-Modus nimmt Verbindungen von Clients an und bridget diese ins Speedport-Netz (192.168.2.0/24).
Ist das möglich? Und wenn nein, scheitert es an der Software, an Treibern oder ist das schlicht und ergreifend mit der Hardware nicht möglich?
Danke und Grüße,
Rudi
Hallo!
An sowas wäre ich auch interessiert - quasi als universelles WDS: Auf der einen Seite als Client in ein bestehendes WLAN einloggen, auf der anderen ein neues WLAN als AP aufspannen und zwischen beiden routen/bridgen.
Ob die Hardware im W500V dazu fähig ist weiß ich leider nicht genau, aber Broadcom Chips generell sollen solche virtuellen Netzwerkschnittstellen durchaus beherrschen. Allerdings finde ich bei entsprechenden Diskussionen oft Verweise auf das Dienstprogramm "wl" zur Konfiguration während BitSwitcher an der Stelle "wlctl" einsetzt. Ist evt. der Treiber einfach veraltet?
Ich bin mir relativ sicher, dass das mit der DD-WRT Software funktioniert, die auf meinem Linksys WRT54GL läuft. Dort lassen sich nämlich sogenannte "virtuelle Accesspoints" anlegen. Das heisst, dass der Router, zusätzlich zu deiner bisherigen Konfiguration (z. B. als Client), auch noch als AP fungieren kann. Wie gut das Ganze bezüglich der Performance (Datendurchsatz) funktioniert kann ich nicht sagen, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass es da schon Einbußen gibt. Physikalisch ist ja nur eine Funkeineit enthalten, die dann gleichzeitig als Bridge UND AP fungieren muss. Wer die Verbindung aber beispielsweise sowieso nur für einen langsamen DSL-Zugang nutzt, für den wird das kein Problem darstellen.
Mein Anliegen war es schon mal, herauszubekommen, ob man DD-WRT irgendwie auf den W500V portieren könnte, aber das war bisher alles erfolglos.
Mit Bitswitcher alleine wirst du dein Vorhaben (meinre Kenntnis nach) nicht realisieren können. Mein Tipp wäre, den W500V mit einem zusätzlichen AP auszustatten. Das kostet zwar Geld und Platz, hätte aber den Vorteil, dass du auf einem freien Kanal (nicht auf dem Kanal auf dem das Bridging läuft) den vollen Datendurchsatz hättest.
PS: Nur mal zu meinem persönlichen Verständnis: du betreibst deinen W500V als Client. Dennoch hast du auf deinem W500V den DHCP-Server aktiviert? Das muss natürlich kein Widerspruch sein, dennoch würde mich interessieren, ob dem wirklich so ist. :-)
> Ich bin mir relativ sicher, dass das mit der DD-WRT Software funktioniert,
> die auf meinem Linksys WRT54GL läuft.
Ich weiß nicht, ob DD-WRT den W500V unterstützt, aber zumindest in OpenWRT ist die Unterstützung erst experimentell - http://wiki.openwrt.org/toh/t-com/spw500v
> Dort lassen sich nämlich sogenannte "virtuelle Accesspoints" anlegen.
Dazu müssen Hardware und Treiber das aber auch unterstützen und genau daran scheint es beim WLAN-Treiber von Bitswitcher zu hängen.
> Wie gut das Ganze bezüglich der Performance (Datendurchsatz) funktioniert kann ich
> nicht sagen, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass es da schon Einbußen gibt.
Der Durchsatz halbiert sich, weil die WLAN-Karte auf einunddemselben Kanal empfängt und weitersendet. Das würde mich aber nicht weiter stören.
> Mit Bitswitcher alleine wirst du dein Vorhaben (meinre Kenntnis nach) nicht realisieren können.
Mit der aktuellen Version offenbar nicht. Gibt es eigentlich einen Grund dafür den Binärtreiber zu nutzen statt des OS-Treibers?
> Mein Tipp wäre, den W500V mit einem zusätzlichen AP auszustatten.
Du meinst einen zweiten Router als AP zu nutzen? Ich hatte auch schon überlegt zwei W500V über ihre LAN-Ports zu koppeln und den einen als Client, den anderen als AP zu betreiben. Aber das würde dann nicht nur Platz brauchen, sondern auch dauerhaft Strom fressen :-/
> du betreibst deinen W500V als Client. Dennoch hast du auf deinem W500V den DHCP-Server aktiviert?
Nein, der W500V ist aktuell nur WLAN-Client und Bridge.