habe ein kleines Problem mit Bitswitcher in meiner neuen Wohnung… Meine Vermieterin stellt mir kostenlos ihr WLAN zur Verfügung, klar dass ich das dann auch nutzen möchte - selbst einen Vertrag abzuschließen bringt eh nichts, das Internet ist hier auf Grund des schlechten Netzausbaus eh durch die Hardware begrenzt. Auf mein kleines, nicht in das Netzwerk der Vermieterin geroutete Privatnetz möchte ich dann aber doch nicht verzichten. Die Lösung ist wohl eine WLAN Bridge…
Es ist absolut super dass Bitswitcher das unterstützt, leider funktioniert es in meinem Fall nicht. Das WLAN meiner Vermieterin verschlüsselt mit WPA2-Personal und befindet sich im Subnetz 192.168.178.0/255.255.255.0, der Router (Standardgateway) ist 192.168.178.1 und liefert die Adressen mit DHCP aus. Mein Privatnetz ist das Subnetz 192.168.2.0/255.255.255.0, Bitswitcher läuft unter 192.168.2.1 und liefert ebenfalls Adressen mit DHCP aus. Die Netzwerke sollen *nicht* gebridget werden sondern separiert bleiben, dennoch soll Bitswitcher 192.168.178.1 als Gateway ins Internet nutzen. Meine Lösung wäre gewesen eben das einzustellen - also SSID eingetragen, Security Settings gemacht, Netz als separated gewählt und Bezug der Daten via DHCP. Resultat im Log:
Erstmal offensichtlich sind die letzten Fehler, sprich der an /usr/bin/wlan_watch.sh übergebene Befehl wird nicht escaped. Das habe ich einfach mal behoben, das eigentliche Problem löst es aber nicht - denn der Bezug der Adresse über DHCP funktioniert erst gar nicht. Die Ausgabe von ifconfig:
Die Einstellungen (SSID, Channel, Security Settings) sind definitiv richtig, die gleichen Einstellungen haben immerhin funktioniert als das Skript gefixt und das Netzwerk gebridget war ;-)
Wo steckt der Fehler, was kann ich tun dass die beiden Netzwerke separiert nebeneinander bestehen und ich ins Internet komme?
Danke schonmal und Grüße,
Rudi
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ich schreibe diese Antwort über folgende (gesuchte?) Lösung:
- PC in eigenem Subnetz
über LAN mit Speedport W500V (BS 0.3.10 prebuilt) verbunden
- Internetzugang (VDSL) über Speedport W920V
- W920V und W500V (BS) via W-LAN verbunden
4) Firewall:
- SPI ‚on’
- WAN interface ‚WLAN’
- WAN ping ‚on’
- NAT-loopback ‚on’
Ich arbeite mit festen IPs und habe DHCP nicht getestet.
Tipp:
Im Bridge-Modus beginnen (die W-LAN-Strecke zum Internet-Zugangs-
router muss funktionieren) und dann sukzessive umstellen und testen.
Benutzt man ein Notebook als ‚PC’, kann man dessen LAN- und W-LAN-
Adapter mit getrennten IP-Adress-Kreisen passend zum BS-Router versehen.
So kommt man in der Testphase von ‚beiden Seiten’ an den W500V heran.
Viele Erfolg!
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Was der konkrete Auslöser war weiß ich nicht, ich habe eigentlich zwei denkbare Möglichkeiten:
- Der Empfang von der Basisstation war generell sehr schlecht weil die Station in der Wohnung der Vermieterin steht. Das ist nicht nur zwei Stockwerke unter mir sondern auch noch im Altbau, hinzu kommt also nochmal eine gut 1 Meter dicke Steinwand. Das in meinem Notebook (Dell Vostro) verbaute WLAN-Modul ist eher überdurchschnittlich, selbst damit hatte ich aber häufig Verbindungsabbrüche und insbesondere DHCP wollte häufig nicht. Das WLAN des inzwischen ja doch recht alten Speedport W500V ist entsprechend schlechter. Habe jetzt einen alten Speedport W701V gefritzt und als Repeater eingerichtet, jetzt ist der Empfang einwandfrei.
- Die zweite Fehlerquelle sind die Einstellungen. Nicht so eingestellt wie von dir vorgeschlagen hatte ich das LAN-Gateway und NAT-Loopback war wie im Default von BitSwitcher aus. Keine Ahnung ob das etwas ausgemacht hat…
Der Speedport W500V holt sich jetzt auch wie gewünscht seine IP-Adresse, DNS und Gateway vom WLAN per DHCP. Der Fehler in /usr/bin/wlan_watch.sh sollte aber vielleicht doch noch gefixt werden. Der Aufruf erfolgt schlicht nicht unter Berücksichtigung dass SSIDs auch Leerzeichen enthalten dürfen. Man kann entweder den Aufruf fixen oder das Skript - ich habe mich mit einer while-Schleife beholfen dass das Skript beliebig viele Parameter aktzeptiert, immer der letzte Parameter den Timer angibt und alle vorherigen Parameter als cmd angenommen werden.
Dankeschön für die Hilfe und Grüße,
Rudi
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Noch kurz zum Funk-Problem (Repeater einsparen):
a) Man könnte den besten Standort ermitteln, den W500V dort an die Wand
schrauben und über ein langes LAN-Kabel mit dem sonstigen Netz verbinden.
BTW:
‚Durch’ eine 1 m dicke Wand wird Hochfrequenz von 2.400 MHz kaum strahlen;
die Verbindung zur Vermieterin wird nur über Reflektionen durch Fenster und
Türen/Flure laufen.
b) Hier im Forum – glaube ich – ist der Anschluss eines pigtail-Adapters für eine
externe (Richt)-Antenne noch nie behandelt worden (ggfs. über ein längeres dann
aber bitte sehr hochwertiges Koaxkabel.) Unter
‚WLAN Settings / Advanced settings’ (unten auf der Seite)
kann man weitere Einstellungen vornehmen.
Beste Grüße und weiter viel Erfolg!
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Tag zusammen,
habe ein kleines Problem mit Bitswitcher in meiner neuen Wohnung… Meine Vermieterin stellt mir kostenlos ihr WLAN zur Verfügung, klar dass ich das dann auch nutzen möchte - selbst einen Vertrag abzuschließen bringt eh nichts, das Internet ist hier auf Grund des schlechten Netzausbaus eh durch die Hardware begrenzt. Auf mein kleines, nicht in das Netzwerk der Vermieterin geroutete Privatnetz möchte ich dann aber doch nicht verzichten. Die Lösung ist wohl eine WLAN Bridge…
Es ist absolut super dass Bitswitcher das unterstützt, leider funktioniert es in meinem Fall nicht. Das WLAN meiner Vermieterin verschlüsselt mit WPA2-Personal und befindet sich im Subnetz 192.168.178.0/255.255.255.0, der Router (Standardgateway) ist 192.168.178.1 und liefert die Adressen mit DHCP aus. Mein Privatnetz ist das Subnetz 192.168.2.0/255.255.255.0, Bitswitcher läuft unter 192.168.2.1 und liefert ebenfalls Adressen mit DHCP aus. Die Netzwerke sollen *nicht* gebridget werden sondern separiert bleiben, dennoch soll Bitswitcher 192.168.178.1 als Gateway ins Internet nutzen. Meine Lösung wäre gewesen eben das einzustellen - also SSID eingetragen, Security Settings gemacht, Netz als separated gewählt und Bezug der Daten via DHCP. Resultat im Log:
Erstmal offensichtlich sind die letzten Fehler, sprich der an /usr/bin/wlan_watch.sh übergebene Befehl wird nicht escaped. Das habe ich einfach mal behoben, das eigentliche Problem löst es aber nicht - denn der Bezug der Adresse über DHCP funktioniert erst gar nicht. Die Ausgabe von ifconfig:
Die Einstellungen (SSID, Channel, Security Settings) sind definitiv richtig, die gleichen Einstellungen haben immerhin funktioniert als das Skript gefixt und das Netzwerk gebridget war ;-)
Wo steckt der Fehler, was kann ich tun dass die beiden Netzwerke separiert nebeneinander bestehen und ich ins Internet komme?
Danke schonmal und Grüße,
Rudi
Hallo,
ich schreibe diese Antwort über folgende (gesuchte?) Lösung:
- PC in eigenem Subnetz
über LAN mit Speedport W500V (BS 0.3.10 prebuilt) verbunden
- Internetzugang (VDSL) über Speedport W920V
- W920V und W500V (BS) via W-LAN verbunden
BS-Parametrierung:
1) LAN-Interface:
- 192.167.1.97/255.255.0.0/192.167.1.97(gw)/192.168.2.1(dns)
- DHCP ‚off’
- STP ‚off’
2) WLAN-Interface:
- ‚client’
…(WLAN Details)
- DHCP ‚disabled’
- ‚separate’
- 192.168.2.97/255.255.0.0/192.168.2.1(gw)
3) DSL/WAN: alles ‚off’
4) Firewall:
- SPI ‚on’
- WAN interface ‚WLAN’
- WAN ping ‚on’
- NAT-loopback ‚on’
Ich arbeite mit festen IPs und habe DHCP nicht getestet.
Tipp:
Im Bridge-Modus beginnen (die W-LAN-Strecke zum Internet-Zugangs-
router muss funktionieren) und dann sukzessive umstellen und testen.
Benutzt man ein Notebook als ‚PC’, kann man dessen LAN- und W-LAN-
Adapter mit getrennten IP-Adress-Kreisen passend zum BS-Router versehen.
So kommt man in der Testphase von ‚beiden Seiten’ an den W500V heran.
Viele Erfolg!
Erstmal danke, es funktioniert jetzt! :-)
Was der konkrete Auslöser war weiß ich nicht, ich habe eigentlich zwei denkbare Möglichkeiten:
- Der Empfang von der Basisstation war generell sehr schlecht weil die Station in der Wohnung der Vermieterin steht. Das ist nicht nur zwei Stockwerke unter mir sondern auch noch im Altbau, hinzu kommt also nochmal eine gut 1 Meter dicke Steinwand. Das in meinem Notebook (Dell Vostro) verbaute WLAN-Modul ist eher überdurchschnittlich, selbst damit hatte ich aber häufig Verbindungsabbrüche und insbesondere DHCP wollte häufig nicht. Das WLAN des inzwischen ja doch recht alten Speedport W500V ist entsprechend schlechter. Habe jetzt einen alten Speedport W701V gefritzt und als Repeater eingerichtet, jetzt ist der Empfang einwandfrei.
- Die zweite Fehlerquelle sind die Einstellungen. Nicht so eingestellt wie von dir vorgeschlagen hatte ich das LAN-Gateway und NAT-Loopback war wie im Default von BitSwitcher aus. Keine Ahnung ob das etwas ausgemacht hat…
Der Speedport W500V holt sich jetzt auch wie gewünscht seine IP-Adresse, DNS und Gateway vom WLAN per DHCP. Der Fehler in /usr/bin/wlan_watch.sh sollte aber vielleicht doch noch gefixt werden. Der Aufruf erfolgt schlicht nicht unter Berücksichtigung dass SSIDs auch Leerzeichen enthalten dürfen. Man kann entweder den Aufruf fixen oder das Skript - ich habe mich mit einer while-Schleife beholfen dass das Skript beliebig viele Parameter aktzeptiert, immer der letzte Parameter den Timer angibt und alle vorherigen Parameter als cmd angenommen werden.
Dankeschön für die Hilfe und Grüße,
Rudi
Vielen Dank für die Rückmeldung!
Noch kurz zum Funk-Problem (Repeater einsparen):
a) Man könnte den besten Standort ermitteln, den W500V dort an die Wand
schrauben und über ein langes LAN-Kabel mit dem sonstigen Netz verbinden.
BTW:
‚Durch’ eine 1 m dicke Wand wird Hochfrequenz von 2.400 MHz kaum strahlen;
die Verbindung zur Vermieterin wird nur über Reflektionen durch Fenster und
Türen/Flure laufen.
b) Hier im Forum – glaube ich – ist der Anschluss eines pigtail-Adapters für eine
externe (Richt)-Antenne noch nie behandelt worden (ggfs. über ein längeres dann
aber bitte sehr hochwertiges Koaxkabel.) Unter
‚WLAN Settings / Advanced settings’ (unten auf der Seite)
kann man weitere Einstellungen vornehmen.
Beste Grüße und weiter viel Erfolg!