Hallo!
Momentan ist es so, daß eine nicht gekaufte Armut zum Neugeben führt. Bei uns ist das nicht so und es wäre schön, wenn sich das auch in FreeDoKo abschalten ließe. D.h. wird eine Armut nicht gekauft, wird ein normales Spiel gekartet. - Das Reizen hat Soli ja schon ausgeschlossen. Eine Hochzeit ist im Anschluß aber dennoch möglich.
Der Reiz dieser Spielvariante besteht im taktischen Kalkül der offen geschobenen Füchse, so man diese Regel denn spielt. Für einen (starken) Re-Spieler kann es nämlich durchaus von Vorteil sein, die Schweine durch Kaufen "aus dem Verkehr zuziehen". Für einen Kontra-Spieler mit Superschweinen wird der Kauf der Karten dagegen unanttraktiver. Noch schlimmer trifft es einen Spieler, wie mir geschehen, mit Schweinen und Superschweinen, der sein Spiel nicht machen kann.
Dies sind natürlich alles nur Argumente pro einer Regeländerung. Man kann selbstverständlich auch den Standpunkt vertreten, daß damit die Regel der Armut untergraben wird. In unserer Runde halten wir es aber generell so, daß prinzipiell alle Blätter zu spielen sind. Regeln zum Schmeißen sind im Laufe der Jahre ausgestorben. Vielleicht gibt's dazu irgendwann mal ein Museum ;)
Insofern ist die Armut eine Chance aber keine Garantie für einen bzw. zwei Spieler.
Wäre schön, wenn sich für diese Regelerweiterung noch ein paar Fürsprecher finden lassen und diese Option in einer zukünftigen FreeDoKo-Version Einzug halten würde.
Grüße,
Aragorn
Wir haben nicht vor, diese Regel umzusetzen.
Die Armut-Regel lässt sich insgesamt abschalten, dann wird jede "Armut" gespielt. Ansonsten ist es für den Armutler frustreich (und für seinen Partner, meistens Kontra und damit sowieso schlechter in den Trümpfen), wenn er doch eine Armut, für die keiner ein gutes Blatt hat, spielen muss.