ich versuche seit heute morgen verzweifelt den Router zum Laufen zu bekommen… Leider funktioniert das ganze nicht so wie ich mir das wünschen würde.
Zunächst folgendes zu meinen "Verhältnissen": Ich wohne in einem Studentenwohnheim das komplett mit allen anderen Bewohnern und allen Rechnern an/in der Hochschule zu einem großen lokalen Netzwerk zusammengeschlossen ist. Eine Internetverbindung kann ich via PPPoE herstellen - unter Ubuntu tue ich das mit pppd (konfiguriert mit pppoeconf), unter Windows XP mit einer "Breitbandverbindung".
Der Router soll mich von diesem rießigen lokalen Netzwerk abschotten und Zugriff von außen auf die Rechner hinter dem Router nur mittels Port Forwarding ermöglichen - eben so wie es bei einem "normalen" Internetzugang auch wäre. Ziel ist also: Das Wohnheim/FH-Netz (Buchse in der Wand) hängt an der T-DSL-Buchse vom Router, mein lokales Netz an der LAN-Buchse vom Router.
Blöderweiße bekomme ich das partou nicht zum laufen. Wenn ich es über das Web-Interface versuche und als Interface "DSL" einstelle verbindet er sich einfach nicht, wenn ich das Interface auf "LAN" stelle funktioniert (natürlich) auch nichts. Sobald ich aber alles, also Kabel von der Buchse in der Wand, Kabel von der LAN-Buchse des Routers und Kabel vom PC, an einen Switch hänge und als Interface "LAN" auswähle funktioniert PPPoE problemlos - nur dass mir diese Anschlussform nichts bringt da ich dadurch ja nicht vom Wohnheim/FH-Netz abgetrennt bin.
Wenn ich dem HowTo "PPP over Ethernet" folge (so angeschlossen wie gewünscht - also ohne Switch) kommt dabei folgendes raus - eine Verbindung stellt er offensichtlich also auch nicht her:
Hallo,
deine Wunschverkabelung kann nicht funktionieren. Die "T-DSL-Buchse vom Router" ist genau das, nämlich eine Buchse für DSL… und zwar nur für DSL. Die LAN und die DSL-Buchse sehen zwar gleich aus, sind aber intern technisch völlig unterschiedlich.
Einzige Lösung wäre, die LAN-Buchse des Routers ans Wohnheimnetz stöpseln, und wie du schon probiert hast: PPP-Device: LAN. Deine Rechner kannst du dann allerdings dann nur noch per WLAN mit dem Router verbinden.
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Was jantle-man sagt stimmt vollkommen, wenn dann geht das ganze nur über die LAN-Buchse. Im Falle von ppp kannst du auch per Kabel auf den Router zugreifen, dann müsstest du zwischen Router und deine Rechner noch nen Switch hängen. Im übrigen ist das ppp-Howto veraltet, alle Einstellungen lassen sich seit BS-0.3.5 (siehe http://bitswitcher.sourceforge.net/info.html#change) auch übers Web-Interface vornehmen.
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Hmm… Schade eigentlich. Dennoch ein großes Dankeschön für eure schnellen Antworten! Ich werde es vermutlich nun so regeln dass Computer und Laptop sich jeweils via WLAN verbinden (hatte ich beim Laptop sowieso vor und beim Computer gibt es schlimmeres), beim Server werde ich meine iptables so einstellen dass er ausschließlich ein- und ausgehenden Verkehr von/zum Router zulässt und alles andere verwirft.
Grüße,
Rudi
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Tag zusammen,
ich versuche seit heute morgen verzweifelt den Router zum Laufen zu bekommen… Leider funktioniert das ganze nicht so wie ich mir das wünschen würde.
Zunächst folgendes zu meinen "Verhältnissen": Ich wohne in einem Studentenwohnheim das komplett mit allen anderen Bewohnern und allen Rechnern an/in der Hochschule zu einem großen lokalen Netzwerk zusammengeschlossen ist. Eine Internetverbindung kann ich via PPPoE herstellen - unter Ubuntu tue ich das mit pppd (konfiguriert mit pppoeconf), unter Windows XP mit einer "Breitbandverbindung".
Der Router soll mich von diesem rießigen lokalen Netzwerk abschotten und Zugriff von außen auf die Rechner hinter dem Router nur mittels Port Forwarding ermöglichen - eben so wie es bei einem "normalen" Internetzugang auch wäre. Ziel ist also: Das Wohnheim/FH-Netz (Buchse in der Wand) hängt an der T-DSL-Buchse vom Router, mein lokales Netz an der LAN-Buchse vom Router.
Blöderweiße bekomme ich das partou nicht zum laufen. Wenn ich es über das Web-Interface versuche und als Interface "DSL" einstelle verbindet er sich einfach nicht, wenn ich das Interface auf "LAN" stelle funktioniert (natürlich) auch nichts. Sobald ich aber alles, also Kabel von der Buchse in der Wand, Kabel von der LAN-Buchse des Routers und Kabel vom PC, an einen Switch hänge und als Interface "LAN" auswähle funktioniert PPPoE problemlos - nur dass mir diese Anschlussform nichts bringt da ich dadurch ja nicht vom Wohnheim/FH-Netz abgetrennt bin.
Wenn ich dem HowTo "PPP over Ethernet" folge (so angeschlossen wie gewünscht - also ohne Switch) kommt dabei folgendes raus - eine Verbindung stellt er offensichtlich also auch nicht her:
Ich hoffe mir kann jemand helfen.
Grüße,
Rudi
PS: Benutze das aktuelle BitSwitcher 0.3.6_OPENVPN_RADIUS
Hallo,
deine Wunschverkabelung kann nicht funktionieren. Die "T-DSL-Buchse vom Router" ist genau das, nämlich eine Buchse für DSL… und zwar nur für DSL. Die LAN und die DSL-Buchse sehen zwar gleich aus, sind aber intern technisch völlig unterschiedlich.
Einzige Lösung wäre, die LAN-Buchse des Routers ans Wohnheimnetz stöpseln, und wie du schon probiert hast: PPP-Device: LAN. Deine Rechner kannst du dann allerdings dann nur noch per WLAN mit dem Router verbinden.
Ergänzung:
Was jantle-man sagt stimmt vollkommen, wenn dann geht das ganze nur über die LAN-Buchse. Im Falle von ppp kannst du auch per Kabel auf den Router zugreifen, dann müsstest du zwischen Router und deine Rechner noch nen Switch hängen. Im übrigen ist das ppp-Howto veraltet, alle Einstellungen lassen sich seit BS-0.3.5 (siehe http://bitswitcher.sourceforge.net/info.html#change) auch übers Web-Interface vornehmen.
Hmm… Schade eigentlich. Dennoch ein großes Dankeschön für eure schnellen Antworten! Ich werde es vermutlich nun so regeln dass Computer und Laptop sich jeweils via WLAN verbinden (hatte ich beim Laptop sowieso vor und beim Computer gibt es schlimmeres), beim Server werde ich meine iptables so einstellen dass er ausschließlich ein- und ausgehenden Verkehr von/zum Router zulässt und alles andere verwirft.
Grüße,
Rudi