mir ist jetzt bei meinem zweiten W500V das ADSL-Modem gestorben. Der Router war für ca. 2h vom Strom getrennt, da der RCD gewechselt werden mußte. Beim vorherigen Router ist das Modem auf ähnliche weise gestorben. Ein Sicherungshalter am Zähler wurde getauscht. Ich weiß aber nicht, wie lange da der Strom weg war. Beide Modems haben nur ca. 1 bzw. 2 Jahre gelebt.
Hat irgendwer ähnliche Erfahrungen gemacht?
Gruß
amd-65
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Ich habe keinen Schaltplan des W500V, würde aber so vorgehen:
1. Ist der Splitter elektrisch in Ordnung und korrekt verdrahtet? Am DSL-Ausgang muss er
- wenn ich die Technologie richtig verstehe - gleichspannungsFREI sein, d.h. die 60 V der
Telekom gehören hier nicht hin.
2. Ist ein (Original-)Netzteil mit (Trenn)-Trafo im Einsatz?
3. Gibt es eine (nachgerüstete) RS-232-ground-Verbindung mit einem stationären PC mit Schutzerdung?
Mehr fällt mir zur Nacht nicht mehr ein :-)
Viele Grüße,
MKTS54
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Es fragt sich im Zusammenhang mit Stromausfällen, ob (und warum) einzelne Bauteile wirklich elektrisch defekt sind oder ob sich der Router - was ich im Bekanntenkreis bei verschiedenen
Speedports dreimal erlebt habe - bei einem "stotternden" Wiederhochfahren des 230-V-Netzes
programm-/speicher-technisch "verklemmt" hat.
Dann geht's - soweit möglich - bei "ADAM(2) und Eva" wieder neu los …
Viele Grüße.
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1. Ist der Splitter elektrisch in Ordnung und korrekt verdrahtet? Am DSL-Ausgang muss er - wenn ich die Technologie richtig verstehe - gleichspannungsFREI sein, d.h. die 60 V der Telekom gehören hier nicht hin.
Da ein W700V am Splitter funktioniert, gehe ich mal davon aus, das der Splitter OK ist.
2. Ist ein (Original-)Netzteil mit (Trenn)-Trafo im Einsatz?
Nein, ich vewende das Steckerschaltnetzteil vom W700V. Der Trafo war mir irgendiew zu schwer. Beim nächsten Router werde ich dann doch lieber das Trafosteckernetzteil nehmen.
3. Gibt es eine (nachgerüstete) RS-232-ground-Verbindung mit einem stationären PC mit Schutzerdung?
Gibt es nicht.
"Tod durch Übertaktung "? Daran glaube ich nicht.
Ich auch nicht. Da bei mir nur ASDL verfügbar ist ( ~6000kBit/s gedrosselt auf 1728kBit/s).
Gruß
amd-65
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> Da ein W700V am Splitter funktioniert, gehe ich mal davon aus, das der Splitter OK ist.
Nicht unbedingt: solange weiterhin das DSL-Signal hinter dem Hochpass ansteht - und
die Gleich-Spannung den DSL-Eingang des Routers nicht (zer)stört - merkt man nichts …
> Nein, ich verwende das Steckerschaltnetzteil vom W700V.
> Der Trafo war mir irgendwie zu schwer.
Stimmt - das Teil wiegt fast genau 0,5 kg.
Trotzdem: ich habe mit Schaltnetzteilen bei "stotternder" Primärspannung
(Wiedereinschalten nach Stromausfall) schon "destruktive" Erlebnisse gehabt.
> Beim nächsten Router werde ich dann doch lieber das Trafosteckernetzteil nehmen.
Wenn's die Steckdose aushält, ist das m.E. die langfristig bessere Variante:
Ich habe noch ein altes SABA-Röhrenradio in Betrieb (ungekürzte Verkehrs-
nachrichten auf Mittelwelle); der Netz-Trafo ist nun seit 78 Jahren im Einsatz,
nur die Elkos und die Gleichrichterröhre wurden vor 35 Jahren erneuert …
Viele Grüße
MKTS54
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Nicht unbedingt: solange weiterhin das DSL-Signal hinter dem Hochpass ansteht - und die Gleich-Spannung den DSL-Eingang des Routers nicht (zer)stört - merkt man nichts …
Es steht keine Gleichspannung nach dem Splitter an. Das wäre auch kein Problem, da der W500V den Eingang über Kondensatoren mit 630V Spannungsfestigkeit auf den Eingangsübertrager schaltet, der dann den Router galvanisch vom DSL-Anschluß trennt.
Ich habe jetzt meinen dritten Router. Interessanterweise hat der eine andere Schaltung in der Versorgung. Unmittelbar in Nähe des WLAN-Modules gibt es einen 7805 Spannungsregler im TO220 Gehäuse mit Kühlkörper. Den haben meine beiden toten Router nicht. Den gibts auch nicht im Layout. Beim Nachmessen habe ich bei den älteren Routern auch sonst keine 5V gefunden.
Gruß
amd-65
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> Es steht keine Gleichspannung nach dem Splitter an. Das wäre auch kein Problem, da der W500V den
> Eingang über Kondensatoren mit 630V Spannungsfestigkeit auf den Eingangsübertrager schaltet, der
> dann den Router galvanisch vom DSL-Anschluß trennt.
Der Punkt ist geklärt. Hier "brennt" nichts an/ab.
> Ich habe jetzt meinen dritten Router. Interessanterweise hat der eine andere Schaltung
> in der Versorgung. Unmittelbar in Nähe des WLAN-Modules gibt es einen 7805 Spannungs-
> regler im TO220 Gehäuse mit Kühlkörper.
Aha !
Wie passt das zu den Seriennummern? Ist der 7805 später hinzugekommen (u.U. wegen
vieler 'toter' Router in der Gewährleistungszeit) oder wurde er vielleicht erst in späteren
Serien eingespart? Ich werde in meinen beiden W500V auch nachsehen.
Viele Grüße,
MKTS54
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Hi,
mir ist jetzt bei meinem zweiten W500V das ADSL-Modem gestorben. Der Router war für ca. 2h vom Strom getrennt, da der RCD gewechselt werden mußte. Beim vorherigen Router ist das Modem auf ähnliche weise gestorben. Ein Sicherungshalter am Zähler wurde getauscht. Ich weiß aber nicht, wie lange da der Strom weg war. Beide Modems haben nur ca. 1 bzw. 2 Jahre gelebt.
Hat irgendwer ähnliche Erfahrungen gemacht?
Gruß
amd-65
Hallo,
„normal“ ist das sicher nicht …
Ich habe keinen Schaltplan des W500V, würde aber so vorgehen:
1. Ist der Splitter elektrisch in Ordnung und korrekt verdrahtet? Am DSL-Ausgang muss er
- wenn ich die Technologie richtig verstehe - gleichspannungsFREI sein, d.h. die 60 V der
Telekom gehören hier nicht hin.
2. Ist ein (Original-)Netzteil mit (Trenn)-Trafo im Einsatz?
3. Gibt es eine (nachgerüstete) RS-232-ground-Verbindung mit einem stationären PC mit Schutzerdung?
Mehr fällt mir zur Nacht nicht mehr ein :-)
Viele Grüße,
MKTS54
Hier hat mal einer behauptet, dass das normal ist. Meine laufen zum Glück seit Monaten mit 20.000+
"Tod durch Übertaktung "? Daran glaube ich nicht.
Es fragt sich im Zusammenhang mit Stromausfällen, ob (und warum) einzelne Bauteile wirklich
elektrisch defekt sind oder ob sich der Router - was ich im Bekanntenkreis bei verschiedenen
Speedports dreimal erlebt habe - bei einem "stotternden" Wiederhochfahren des 230-V-Netzes
programm-/speicher-technisch "verklemmt" hat.
Dann geht's - soweit möglich - bei "ADAM(2) und Eva" wieder neu los …
Viele Grüße.
Da ein W700V am Splitter funktioniert, gehe ich mal davon aus, das der Splitter OK ist.
Nein, ich vewende das Steckerschaltnetzteil vom W700V. Der Trafo war mir irgendiew zu schwer. Beim nächsten Router werde ich dann doch lieber das Trafosteckernetzteil nehmen.
Gibt es nicht.
Ich auch nicht. Da bei mir nur ASDL verfügbar ist ( ~6000kBit/s gedrosselt auf 1728kBit/s).
Gruß
amd-65
> Da ein W700V am Splitter funktioniert, gehe ich mal davon aus, das der Splitter OK ist.
Nicht unbedingt: solange weiterhin das DSL-Signal hinter dem Hochpass ansteht - und
die Gleich-Spannung den DSL-Eingang des Routers nicht (zer)stört - merkt man nichts …
> Nein, ich verwende das Steckerschaltnetzteil vom W700V.
> Der Trafo war mir irgendwie zu schwer.
Stimmt - das Teil wiegt fast genau 0,5 kg.
Trotzdem: ich habe mit Schaltnetzteilen bei "stotternder" Primärspannung
(Wiedereinschalten nach Stromausfall) schon "destruktive" Erlebnisse gehabt.
> Beim nächsten Router werde ich dann doch lieber das Trafosteckernetzteil nehmen.
Wenn's die Steckdose aushält, ist das m.E. die langfristig bessere Variante:
Ich habe noch ein altes SABA-Röhrenradio in Betrieb (ungekürzte Verkehrs-
nachrichten auf Mittelwelle); der Netz-Trafo ist nun seit 78 Jahren im Einsatz,
nur die Elkos und die Gleichrichterröhre wurden vor 35 Jahren erneuert …
Viele Grüße
MKTS54
Es steht keine Gleichspannung nach dem Splitter an. Das wäre auch kein Problem, da der W500V den Eingang über Kondensatoren mit 630V Spannungsfestigkeit auf den Eingangsübertrager schaltet, der dann den Router galvanisch vom DSL-Anschluß trennt.
Ich habe jetzt meinen dritten Router. Interessanterweise hat der eine andere Schaltung in der Versorgung. Unmittelbar in Nähe des WLAN-Modules gibt es einen 7805 Spannungsregler im TO220 Gehäuse mit Kühlkörper. Den haben meine beiden toten Router nicht. Den gibts auch nicht im Layout. Beim Nachmessen habe ich bei den älteren Routern auch sonst keine 5V gefunden.
Gruß
amd-65
> Es steht keine Gleichspannung nach dem Splitter an. Das wäre auch kein Problem, da der W500V den
> Eingang über Kondensatoren mit 630V Spannungsfestigkeit auf den Eingangsübertrager schaltet, der
> dann den Router galvanisch vom DSL-Anschluß trennt.
Der Punkt ist geklärt. Hier "brennt" nichts an/ab.
> Ich habe jetzt meinen dritten Router. Interessanterweise hat der eine andere Schaltung
> in der Versorgung. Unmittelbar in Nähe des WLAN-Modules gibt es einen 7805 Spannungs-
> regler im TO220 Gehäuse mit Kühlkörper.
Aha !
Wie passt das zu den Seriennummern? Ist der 7805 später hinzugekommen (u.U. wegen
vieler 'toter' Router in der Gewährleistungszeit) oder wurde er vielleicht erst in späteren
Serien eingespart? Ich werde in meinen beiden W500V auch nachsehen.
Viele Grüße,
MKTS54