Menu

Serielle Schnittstelle

Help
Mopped
2008-12-26
2013-05-29
  • Mopped

    Mopped - 2008-12-26

    Hallo,

    ich würde gern einen Connect zum Router via serielle Schnittstelle aufbauen.
    Dafür benötigt man einen Pegelwandler.
    Ich habe es mit einem MAX232 und passenden Elkos ausprobiert, bekomme jedoch keinen Connect hin. Der MAX232 ist richtig geschaltet, da er an einem Mikrocontroller einwandfrei funktioniert.
    Könnte es eventuell daran liegen, das am Router nur 3.3V anliegen? Manche behaupten, der MAX232 würde auch mit 3.3V Vcc funktionieren, wobei von Maxim gibt es auch extra einen MAX3232 für 3.3V.

    Liebes Entwicklerteam, wie sieht denn eure Schaltung aus, sofern vorhanden?

    LG,
    Mopped.

     
    • Henk

      Henk - 2008-12-30

      DON'T use a standard max 232, on most routers you should always use 3.3V ones!!!! Probably no harm is done yet, but 5V types will not work.

      The best thing is to buy an old serial interface cable for a mobile phone. Most have 3.3v level shifters inside.

      For about 5 euros you can get them at your local "unlock booth" usually a max2323 or so is directly attached to the 9 pins connector. The hardest part is to remove the plastic casing from the rs232 connector.

       
  • nordmann

    nordmann - 2009-12-12

    Jetzt muss ich den alten Thread doch nochmal hoch holen.
    Habe noch eine generelle Frage zur seriellen Schnittstelle

    schreibst du zum verbinden via TerminalClient, aber kann ich denn auf dem Router dann /dev/ttyS0 als vollwertige Schnittstelle nutzen?
    Würde gerne eine Steuersoftware für ne alte ISDN Anlage benutzen oder später vllt. einen seriellen Cardreader.

    Als TTL Konverter würde ich  nehmen mit MAX3232 ?!
    > 3.3V to 5V Power Input. 

    Greetz,

    Nordmann
      : http://bitswitcher.sourceforge.net/howto.html#seriell
      :  http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=230410409129

     
  • nordmann

    nordmann - 2009-12-14

    Hi coolman,

    thx für die antwort, leider funktioniert der Link auf den Conrad Warenkorb nie. Kannst du bitte die Artikel Nr. posten?

    Also kann ich dann /dev/ttyS0 voll nutzen? oder wirklich nur um mit dem PC via Terminal Service auf den Router zu kommen?

    Danke nochmal für dein Top-Support,
    Grüße, Nordmann

     
  • jtre

    jtre - 2009-12-17

    Hallo coolman1982,

    über einen MAX232 (mit 3.3V) kann ich auf das Linux des WR500 zugreifen. Frage: Gibt es eine Möglichkeit, über Telnet (PuTTYTel) per WLAN auf die serielle Schnittstelle zu tunneln?  Für eine Hilfestellung wäre ich sehr dankbar.

    Beste Grüße,  Jürgen

     
  • source-angel

    source-angel - 2009-12-18

    Ich hab mal den Conrad-Link von oben nachvollzogen:

    RS232-TTL LOGIC LEVEL CONVERTER W232

    Conrad-Artikel-Nr.: 190200 - 62
    Hersteller-Artikel-Nr.: 650200627
    Preis: 14,31 EUR
    Hersteller: Aurel

    Beschreibung:"Das Adapterkabel W232 dient der Pegelanpassung der RS232 (±10 V) auf TTL-Pegel (0 - 5 V). Die Spannungsversorgung erfolgt aus dem WIZ-434-SMLIA-12V."

    Bedienungsanleitung: http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/175000-199999/190200-an-01-en-Funk_Daten_Modems_RS232_TTL.pdf

     
  • Patrick Schmidt

    Patrick Schmidt - 2009-12-22

    Also das Image muesste prinzipiell neu gebaut werden da der Kernel-Parameter 'console=….' entfernt werden muss, damit die serielle Schnittstelle frei ist. Dann sollte eine Anwendung wie  genutzt werden können um direkt per telnet auf die serielle Schnittstelle zu tunneln.

      : http://ser2net.sourceforge.net/

     
  • jtre

    jtre - 2009-12-22

    Hallo coolman,

    besten Dank für die gute Unterstützung und das ganze Projekt! Ich werde damit experimentieren, mal sehen, was dabei herauskommt. Davon abgesehen, wäre die Option 'Ethernet-RS232-Gateway' für Bitswitcher möglicherweise auch eine interessante Ergänzung?  

    Grüße und schöne Feiertage,  Jürgen

     
  • Anonymous

    Anonymous - 2010-08-11

    ein Remote RS232 Port, ähnlich den Fritzbox USB Fernanschluß, wäre in der Tat sehr insteressant. Z.b. um Ladegeräte mit RS232 Datenausgabe übers Netzwerk zu überwachen. Ich würde mich über so eine Funktion in einem der nächsten Release sehr freuen. BItswitcher ist echt ein super Projekt für den sonst wenig zu gebrauchenden Speedport/Targa Router.

    LG Hamburgboy

     
  • jtre

    jtre - 2010-08-13

    Hallo Hamburgboy,

    volle Zustimmung, coolman und Kollegen würden nicht nur Dir eine Freude machen. 

    Beste Grüße,  Jürgen 

     
  • Ken

    Ken - 2010-10-10

    Hallo, zusammen hat sich schon was getan wegen dem RS232 ser2net Modul?
    Wäre für mich sehr interessant, da ich den Router gerne mit einem Atmel verbinden möchte und fernabfragen.

     
  • jtre

    jtre - 2010-10-10

    Nach meinem Kenntnisstand ist nichts in dieser Richtung passiert, eigentlich schade. Habe selber versucht, ein Image zu erstellen, kam aber nicht weiter..
    Beste Grüße,  Jürgen

     
  • Philip

    Philip - 2010-10-16

    Was genau muss man denn verändern, sehe ich es richtig das eigentlich der Bootloader den Kernel mit den entsprechenden Debug-Parameter startet und man verhindern muss das der Kernel die serielle Schnittstelle als Konsole benutzt?

     
  • jtre

    jtre - 2010-10-16

    Was genau muss man denn verändern/quote]
    Hi philiph3110, wie coolman1982 bereits geschrieben hat, laufen alle Ausgaben, die das System vornimmt, auf die Konsole. Du kannst das leicht überprüfen, indem Du das WR500 öffnest und über einen Pegelwandler MAX232 (besser 3V Version MAX3232) die serielle Schnittstelle mitschreiben lässt. Ob der Aufruf von Debugparametern der Grund für die Ausgabe ist, weiss ich nicht.
    Beste Grüße,  Jürgen

     
  • Philip

    Philip - 2010-10-16

    Ich hatte schonmal die Ausgabe auf der Schittstelle mitgezeichnet und dabei ist mir aufgefallen, das am Anfang Debug Ausgaben des Bootlaoders mit dabei sind wenn ich mich nicht irre, das spricht meines Wissens dafür das der Bootloader den Kernel mit entsprechenden Debug-Parametern startet(so läuft das glaube ich auch immer, solange der Kernel nicht extra modifiziert wurde), das hat coolman1982 ja auch schon angedeutet, wenn ich es richtig verstanden habe, und da kein JTAG vorhanden ist(oder hat es jemand gefunden?) mit dem man vlt. den Bootlaoder beeinflussen könnte muss man dem Kernel sagen das er die Debug-Parameter ignorieren soll, was aber vermutlich immernoch bedeutet würde das die Bootloader-Ausgabe am Anfang weiterhin kommt und die Konsole erst frei wird wenn der Kernel lädt.
    Meine Frage bezog sich eigentlich eher darauf wo in den Kernel-Sources diese Parameter behandelt werden, leider habe ich sie nicht finden können, da ich aber bisher noch nicht viel mit den Linux-Kernel Sources zutun hatte, habe ich auch nciht wirklich eine Idee wo ich suchen könnte, wenn mir das aber jemand sagen könnte, würde ich versuchen die Schnittstelle frei zu bekommen, damit könnte man ja wirklich viele schöne Dinge machen von Bluetooth bis zum Hausbus.
    Gruß
    Philip

     
  • Joerg J

    Joerg J - 2010-10-16

    Hi!
    Hier mein Senf, auch wenn ich, dass nur noch grob im Kopfhabe:

    Die Debugnachrichten des CFE lassen sich nicht deaktivieren.
    Auch kann das CFE den Kernel nicht mir Kommandoparametern versorgen, stattdessen werden die in den Kernel mit einkompiliert. Dazu muss man mindestens die Kernel-Config ändern. Wie das genau im BS-Source-Treee geht,  weis ich nicht, wahrscheinlich ähnlich wie im T-Kom Source-Tree und den habe ich das letzte mal beim Bauen von WRT500V in der handgehabt. Evtl. kann der Coolman mehr dazusagen.

     
  • Patrick Schmidt

    Patrick Schmidt - 2010-10-18

    was aber vermutlich immernoch bedeutet würde das die Bootloader-Ausgabe am Anfang weiterhin kommt und die Konsole erst frei wird wenn der Kernel lädt.

    Genauso ist es, die Bootloader-Ausgabe kommt immer, dem Kernel werden beim Compilieren seine Init-Parameter (wie z.B. console=ttyS0 etc.) fest mitgegeben. Das lässt sich in den BS-Sourcen natürlich ändern (Dateien: config_ipv4, config_ipv6 bzw. .config im Kernel-Verzeichnis) und die serielle Schnittstelle kann dann nach dem Bootloader frei genutzt werden.

     
  • Anonymous

    Anonymous - 2011-02-07

    hi coolman,
    ist es möglich mal eine version OHNEden Dsl Part, Radius etc zu compilieren, für den Fall das man den SP NUR als AP einsetzen will und die Consolenausgabe nichts auf die serielle schnittstelle zu routen?

    Mein Ziel ist es am SP seriell einen Cardreader anzuschliessen und ihn dann mit Oscam als Cardserver laufen zu lassen…
    Oscam habe ich bereits für den SP compiliert und im opt Verzeichnis laufen, jetzt fehlt nur noch der serielle Port und den überflüssigen Kram aus dem Image zu schmeissen… Firewall etc. wäre in dem Fall ja auch nicht notwendig

    Vielen Dank
    Gruss

     
  • TOMOK10

    TOMOK10 - 2011-02-07

    Hi,

    noch einmal kurz zum Anschluss:

    1. Speedport:
    Seriell RS232 Datenkabel für SIEMENS C55“ in bekanntem Internetauktionshaus
    für 4,99 Euro Festpreis (inkl. Versand) gekauft und den handyseitigen Slim-Lumberg-
    Stecker abgeschnitten.
    Die so freigelegten 3 Drähte auf einen 4-Pol-Flachstecker gelötet und diesen auf die
    Anschluss-Leiste im W500V gesteckt.
    Das war’s schon hardwareseitig.

    2. PC(COM-Port):
    Hyperterminal 115.200, 8, N, 1, KEINE Flowcontrol (Hardware: geht nicht, weil die
    Leitungen nicht aufgelegt sind; Xon/Xoff „verklemmt“ die Kommunikation)

    3. Bedienung:
    Nach Anschluss (siehe oben) bleibt der Router bei mir im Bootvorgang stecken und
    startet erst, wenn ich ein CR eingebe – dann läuft er hoch und lässt bedienen.

    Viele Grüße

     

Log in to post a comment.

MongoDB Logo MongoDB