hab in den Foren zu Bitswitcher jetzt schon einige Male zu QoS gesucht (und auch gefunden … ) und weiss jetzt, dass es wegen der Closed-Source-Treiber nicht so einfach möglich ist - die Fragen drehten sich aber alle um das Szenario DSL-Router.
Ich möchte einen Targa Wr500 im LAN als Client (per Ethernet) anbinden, und als Analog-Telefon-Adapter für sipgate verwenden.
Wie kann ich in diesem Fall QoS sicherstellen, gibt es eine Möglichkeit per ToS und DiffServ zu arbeiten, so dass das Ethernet-Interface des Targa die Pakete entsprechend markiert? Oder trifft auch hier closed-source zu, so dass ich mit entsprechenden Switches arbeiten muss, die eine Priorisierung über z.B. Port-based VLANs bieten?
Router an die DSL-Welt ist übrigens eine Fritz!Box, entweder die 7270 oder die 7150. Muss ich mir aufgrund dessen evtl. auch gar keine Gedanken machen, und die Fritzbox erkennt das selber?
Danke & Gruß
Philipp
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Das Markieren im ToS-Feld wuerde vielleicht funktionieren, allerdings ist das Erkennen der richtigen Pakete eher das Problem. Die Ports fuer die RTP-Verbindung (eigentliche Sprachverbindung) werden dynamisch ausgehandelt, weshalb man nicht portbasiert arbeiten kann.
Wenn du allerdings mit dem Router eh nur telefonierst, dann kannst du einfach pauschal alle UDP-Pakete markieren.
Ein weiteres Problem ist, das die Fritzbox das ToS-Feld wahrscheinlich ignoriert und nur die direkt angeschlossenen Telefone beruecksichtigt. Das muesste man pruefen…. Eventuell koennen aber zusaetzliche tc-Regeln auf der Fritzbox dafuer Sorgen das das ToS-Feld ausgewertet und VoIP richtig priorisiert wird.
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So, also inzwischen bin ich etwas weiter … ein managebarer Switch (Linksys SLM2008) bietet Priorisierung von wählbaren Ethernet-Ports an, in dem Fall eben der Port an dem der Targa hängt. Ob das jetzt den Kohl fett macht weiss ich nicht bei 16 GBit/s Backplane Kapazität, aber schaden kann es auch nicht.
Ausserdem, was wahrscheinlich wichtiger ist, bietet die Fritz!Box eine Priorisierung auf Layer3, also IP-Ebene an, für Geräte die sie schon einmal anhand der IP-Adresse (und MAC ?!?) erkannt hat. Man muss das nur einmal finden und es einem klar werden, was diese Einstellungen eigentlich bewirken. Insofern denk ich mal sollte das ganze dann schon tun, andrnfalls muss ich mir mit der Telefoniefunktion der FritzBox noch was überlegen.
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Servus,
hab in den Foren zu Bitswitcher jetzt schon einige Male zu QoS gesucht (und auch gefunden … ) und weiss jetzt, dass es wegen der Closed-Source-Treiber nicht so einfach möglich ist - die Fragen drehten sich aber alle um das Szenario DSL-Router.
Ich möchte einen Targa Wr500 im LAN als Client (per Ethernet) anbinden, und als Analog-Telefon-Adapter für sipgate verwenden.
Wie kann ich in diesem Fall QoS sicherstellen, gibt es eine Möglichkeit per ToS und DiffServ zu arbeiten, so dass das Ethernet-Interface des Targa die Pakete entsprechend markiert? Oder trifft auch hier closed-source zu, so dass ich mit entsprechenden Switches arbeiten muss, die eine Priorisierung über z.B. Port-based VLANs bieten?
Router an die DSL-Welt ist übrigens eine Fritz!Box, entweder die 7270 oder die 7150. Muss ich mir aufgrund dessen evtl. auch gar keine Gedanken machen, und die Fritzbox erkennt das selber?
Danke & Gruß
Philipp
Das Markieren im ToS-Feld wuerde vielleicht funktionieren, allerdings ist das Erkennen der richtigen Pakete eher das Problem. Die Ports fuer die RTP-Verbindung (eigentliche Sprachverbindung) werden dynamisch ausgehandelt, weshalb man nicht portbasiert arbeiten kann.
Wenn du allerdings mit dem Router eh nur telefonierst, dann kannst du einfach pauschal alle UDP-Pakete markieren.
Ein weiteres Problem ist, das die Fritzbox das ToS-Feld wahrscheinlich ignoriert und nur die direkt angeschlossenen Telefone beruecksichtigt. Das muesste man pruefen…. Eventuell koennen aber zusaetzliche tc-Regeln auf der Fritzbox dafuer Sorgen das das ToS-Feld ausgewertet und VoIP richtig priorisiert wird.
So, also inzwischen bin ich etwas weiter … ein managebarer Switch (Linksys SLM2008) bietet Priorisierung von wählbaren Ethernet-Ports an, in dem Fall eben der Port an dem der Targa hängt. Ob das jetzt den Kohl fett macht weiss ich nicht bei 16 GBit/s Backplane Kapazität, aber schaden kann es auch nicht.
Ausserdem, was wahrscheinlich wichtiger ist, bietet die Fritz!Box eine Priorisierung auf Layer3, also IP-Ebene an, für Geräte die sie schon einmal anhand der IP-Adresse (und MAC ?!?) erkannt hat. Man muss das nur einmal finden und es einem klar werden, was diese Einstellungen eigentlich bewirken. Insofern denk ich mal sollte das ganze dann schon tun, andrnfalls muss ich mir mit der Telefoniefunktion der FritzBox noch was überlegen.