Re: [A2open-diskussion] A2Open-Brainstorm Resumee-Versuch:
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From: Gottwalt T. <got...@ma...> - 2006-06-16 09:33:44
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>> Bei allen erhobenen >> Daten kann -wie auch auf dem Papierbogen- vermerkt werden, wodurch >> die Daten belegt wurden und ob eine Kopie des belegenden Dokumentes >> erstellt und der Akte beigefuegt wurde. > > Wird das derzeit schon gemacht? Weiss ich nicht. > Ich meine, wird das bereits in der > vorhandenen A2LL Datenbank abgespeichert? Brauchen wir dazu Freiform, Ja. Die Arbeitsagentur verwendet festgelegte Kuerzel. Aber diese sind mannigfaltig. Und manches muss auch ohne Kuerzel ausgeschrieben werden. Man stelle sich z. B. einen Folterbericht von AI als Beleg der eingeschraenkten Arbeitsfaehigkeit vor. Den kann man nicht standardisiert erfassen... mal so als Extrembeispiel. > oder koennen wir eine feste Auswahl von Moeglichkeiten, wie ein > bestimmtes Datum belegt werden kann z.B. per ListBox anbieten? Bei einigen Punkten ja, bei den meisten nein. >> Bei "Antrag bearbeiten / Folgeantrag erstellen" werden die zur >> Vorgangsnummer gehoerenden Daten dem Frontend uebermittelt, in >> folgenden Abstufungen: Wurden die Daten mit dem jetzt auch >> verwendeten Schluessel damals gespeichert, so werden sie einfach zur >> Bearbeitung freigegeben ohne weitere Nachfrage. Werden die Daten von >> einem anderen Schluessel der selben Dienststelle angefordert, wird >> nachgefragt, ob man wirklich bearbeiten moechte. Werden die Daten von >> einem Schluessel einer anderen Dienststelle angefordert, so werden >> lediglich die Daten lesend angezeigt, die man auch in der >> Statusabfrage sehen kann. > > Kennst du dich so gut aus, dass du beurteilen kannst, dass wir da > nicht > evtl. voellig an den Beduerfnissen der Aemter vorbei designen? Da ging ich nach meinen letzten Kontakten davon aus, dass das im Grossen den Beduerfnissen entspricht. Wir werden unbedingt noch -ggf. anonym- wenigstens EINEN Sachbearbeiter einbinden MUESSEN. Da kann man das dann mit der Realitaet gegenpruefen. >> Zur Bearbeitung muss der Sachbearbeiter >> entweder die Daten durch den zentralen "Masterkey" der Dienststelle >> freigeben lassen (dadurch wird dieser Vorgang explizit der neuen >> Dienststelle zugeordnet, die alte Dienststelle erhaelt dadurch nur >> noch lesenden Zugriff auf die mit der "Statusabfrage" verfuegbaren >> Daten) oder er schickt eine automatische Anfrage an die bisher >> bearbeitende Dienststelle. Dort kann dann die Akte von einem >> Sachbearbeiter explizit fuer die neue Dienststelle freigegeben >> werden. Auch dann erhaelt die alte Dienststelle nur noch lesende >> Zugriff auf die in der "Statusabfrage" verfuegbaren Daten. >> Hintergrund: Im derzeitigen A2LL ist jeder Datensatz von jedem >> Mitarbeiter frei einsehbar und jederzeit veraenderbar. Diese Zugriffe >> werden weder eingeschraenkt noch wenigstens kontrolliert. > > Ich habe halt Angst, dass es evtl. boeses Blut geben koennte, wenn ein > MA seine Daten eingibt, 2 Wochen in Urlaub faehrt, und wenn er > zurueckkommt aus irgendwelchen Gruenden ploetzlich nur noch > Lesezugriff > hat. Nein, das ist schon ok. Solange der Datensatz seiner Dienststelle zugeordnet blieb, kann er sich ja ganz einfach wieder Schreibrechte selbst genehmigen. Und wenn der Datensatz die Dienststelle wechselte, dann steht ihm auch kein Schreibrecht mehr zu. Offener sollten wir es wirklich nicht gestalten. >> Messaging zu anderen Sachbearbeitern, Dienststellen und Helpdesk > > Ist das sinnvoll? Unser Programm ist eines von vielen, die auf den > Rechnern der Bearbeiter laufen. Muss denn gerade unseres Email-Client, > Messenger, Kaffeemaschine (ok, Uebertreibung) sein? Messaging sehe ich > zwar als einen moeglichen, aber doch ganz erheblich aufwendigen > Nebenkriegsschauplatz an. > Wie stellst du dir die Realisierung vor? Aus > dem Programm Emails zu verschicken, halte ich dagegen als relativ > gut zu > implementieren, was das Kosten/Nutzen-Verhaeltnis angeht. Denke es Dir als Newsserver mit Groups (Dienststellen oder andere sinnvolle Einheiten) und Private Messages, aber innerhalb dessen quasi "verlinkte" Funktionalitaet. Sprich: Meldung an Dienststelle xy: Bitte gebt mir Datensatz sowieso frei. Ein Mitarbeiter der entsprechenden Dienststelle klickt dann nur auf "freigeben". Fertig. Oder Meldung an Chef vom Dienst: Bitte transferiere mir Datensatz sowieso zu unserer Dienststelle. Chef klickt "transferieren". Oder "welcher Hornochse hat jetzt Frau sowieso doch den erhoehten Bedarf genehmigt?" (bleibt innerhalb der Dienststelle) oder: "Hilfe! Wie gebe ich nicht definierte Sonderbedarfe ein?" (geht an Helpdesk). Bitte korrigiert mich hier, wenn ich mir das idiotisch vorstelle. Aber durch die Anonymisierung sehe ich die Notwendigkeit der integrierten Korrespondenz an die jeweiligen Schluesselinhaber, mit direkt zugreifbarer Funktionalitaet. Dafuer dann ein nett blinkender Hinweis auf neue Nachrichten (auch bei Rundschreiben an eine Gruppe. Bei Fragen nach Freigabe sollte der "Blink" aufhoeren, wenn der Datensatz freigegeben wurde). > Damit sind wir schon recht weit. Ich veruche mal daraus etwas > graphisches zu machen, damit wir wenigstens eine einfach Webseite > haben, > auf die wir Interessenten verweisen koennen. Danke und Gruss Gottwalt |