Compiere via VPN starten

2003-07-19
2013-05-02
  • Christian Metzger

    Hallo,

    ich habe noch ne Frage. Ich versuche Compiere als Client via VPN zu starten um auf meinen Server in einem anderen Gebude zuzugreifen. Das VPN luft, ich kann in der Client-Konfiguration die Oracle DB auch erreichen, aber dann geht es nicht weiter (das Symbol fr COmpiere steht da und die Shell bringt folgende Fehlermeldung: JAVA.unknown Server exception: www.compiere.org no Online Helper). Es ist offensichtlich, dass da ich meinen VPN-Tunnel am laufen habe, er natrich nicht ins internet kommt.

    Meine Frage: wie kann ich das umgehen um mit dem VPN Client weiterzukommen?

    Vielen Dank fr Eure Hilfe vorab!

    Gru
    cme37

     
    • Yves Sandfort

      Yves Sandfort - 2003-07-19

      Hallo,

      okay Compiere versucht beim Start auf die Homepage zuzugreifen, das kannst du ihm nur auf zwei Wegen abgewhnen:

      1. selber compilieren und den entsprechenden Code entfernen

      2. Version mit Support Contract kaufen und dir vom Compiere Partner eine Version ohne Code zuschicken lassen.

      Bye Yves

       
    • Christian Metzger

      Hallo,

      im Moment weiss ich noch nicht, ob ich Compiere voll einsetzen werde un dob es berhaupt das ist, was wir suchen. Daher finde ich die Idee einen Supportkontrakt abzuschliessen noch etwas verfrht. Ich muss erst noch rauskriegen was man denn nun wirklich alles damit machen kann und ob es fr unsere Anwendungen geeignet ist.

      Das mit dem VPN habe ich gestern Abend dann doch noch hinbekommen; es funktioniert - ist aber dann auch ziemlich langsam, also als Dauerbetrieb sicherlich ungeeignet.

      Danke trotzdem und viele Gre!
      cme37

       
      • Yves Sandfort

        Yves Sandfort - 2003-07-20

        Das wollte ich auch nicht sagen, das Problem ist nur, das nach der Meldung die du hattest die Verbindung zur Compiere Homepage nicht mglich ist und das KANN zu Problemen fhren, muss nicht.

        Das das VPN langsam ist liegt vermutlich an der Anbindung, die DTAG beispielsweise bremst bei allen DSL (auch den teuren Firmenanschlssen) die Datenpakete um 50 - 100 ms aus, das merkt man bei der Arbeit. Wir empfehlen hier entweder QSC Leitungen, oder aber den Einsatz von Terminalservern, auf denen dann der Compiere Client ausgefhrt wird, das eignet sich auch fr viele andere Anwendungen, die sonst via VPN langsam sind.

        Ich habe z.B. im Homeoffice eine QDSL-Max Leitung und eine Arbeitsgeschwindigkeit wie im Bro.

        Bis dann

         
        • Thomas Siegers

          Thomas Siegers - 2005-03-30

          Ich habe ein VPN ber's Internet mit ADSL 2M/256K (nicht DTAG) eingerichtet. Ergebnis: Compiere mit dem Java Client ist so langsam, da man es praktisch nicht benutzen kann. Hat jemand das hingekriegt, und wie? Gibt es irgendwelche Tuningmglichkeiten am TCP Window, MTU usw?

          Wre echt schade, wenn das nicht ginge, da man das im praktischen Einsatz oft braucht.

          Danke fr jeden Hinweis.

          Thomas

           
          • Yves Sandfort

            Yves Sandfort - 2005-03-30

            Also wir arbeiten komplett ber SDSL, Server steht in unserem Rechenzentrum und wir gehen da ber ne SDSL problemlos dran. Die Homeoffices mit ADSL arbeiten teils direkt mit Compiere, teils mit Terminalserverzugngen je nach Pingzeit.

            Mit freundlichem Gru

            Yves Sandfort
            --
            ComDivision GmbH

             
    • Thomas Siegers

      Thomas Siegers - 2005-03-30

      Ich habe ein Antwortzeit von 60-80ms. Wie sieht das bei Euch aus und welche Bandbreite habt Ihr?

      Gruss,
      Thomas

       
      • Yves Sandfort

        Yves Sandfort - 2005-03-30

        ist zu langsam sollte unter 30 liegen, sonst besser per Terminalserver, Citrix oder Tarantella arbeiten.

        Eventuell kann es helfen auf Create Objects on Server und auf HTTP Tunnel zu schalten, aber du bist da schon ziemlich an der oberen Grenze mit der Anbindung.

         
    • Thomas Siegers

      Thomas Siegers - 2005-03-30

      Erst mal besten Dank fr die Infos.

      Thomas

       
    • chklein

      chklein - 2006-01-14

      Hallo,

      zwar schon ein alter Thread, aber vermutlich wird er von Tag zu Tag wieder aktueller.
      *ggg*
      Es gibt hier noch eine Lösung, die, je nach Grösse der Organisation und Anzahl der Home- oder Telearbeitsplätze, der reinen Terminal-Server-Lösung absolut vorzuziehen ist:

      Ein ESX-System!

      VM-Ware, aus Redundanzgründen auf 2 flotten Maschinen.
      Wir haben das im Einsatz (noch nicht für Compiere,  da wir da immer noch am Implementieren sind) und 10 Leute arbeiten, egal ob in der Firma oder von unterwegs nur noch mit Ihren Notebooks per RDP-Client auf im Schnitt jeweils 2 virtuellen Maschinen. Ausserdem haben wir unsere "alten" Entwicklungsumgebungen in Konfigurationsdateien "archiviert", sodass wir jederzeit, sozusagen "auf Knopfdruck" für Maintenancetätigkeiten alte Systeme "wiederauferstehen" lassen können (wichtig z.B. für ISO-Zertifizierungen mit Archivierungspflicht). Durch die dynamische Systemressourcenvergabe ist das eine flotte Angelegenheit. Die benötigte Bandbreite ist sehr gering, schnelle Pings nicht erforderlich.

      Bei Fragen fragen.

      Gruss

      Christian

      P.S.: Auch für manchen Compiere-Partner vielleicht interessant.

       

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