Aktuell wird er zwar unter den Einschränkungen geführt, ist dort aber falsch, da er ja keine Eigenschaft des Bewerbers ist sondern von seinem Status bei der Agentur/ArGe abhängt. Auch ist der Eintrag dort imho nutzlos.
Hintergrund:
Der Vermittlungsgutschein ermöglicht nicht nur die Abrechnung von Vermittlungsleistungen mit der Agentur, vielmehr werden mehr als 50% der Stellen aktuell mit Vermittlungsgutschein ausgeschrieben.
Was heisst das nun für Bewerber?
- Er kann sich sicher sein, dass er Unterstützung durch den Stellenausschreibenden erhält, da diesem daran gelegen ist ihn zu vermitteln.
- Er kann sicher sein, dass es sich nicht um eine Zeitarbeitsfirma handelt, da Zeitarbeitsfirmen keine Vermittlungsgutscheine abrechnen können.
- Die Stellen werden übersichtlicher, da man sich zwar immer auch ohne Vermittlungsgutschein bewerben kann, jedoch in der Regel dann das Honorar des Vermittlers selber tragen muss. Ist der Bewerber hierzu nicht bereit, macht es i.d.R. keinen Sinn sich auf diese Stellenausschreibungen zu bewerben.
Was heisst es für Unternehmen/Stellen?
- Die Vermittlungsaktivitäten sind für das Unternehmen kostenfrei, weshalb viele Unternehmen auf VGS Basis suchen lassen.
- Der Bewerber ist arbeitslos und wird somit mit zu 99% auch noch bei Einstellung durch die Agentur gefördert.
Kenntnis über den Vermittlungsgutschein ist deshalb für alle Seiten sehr bedeutsam.
Analogie zu anderen Themes:
Beauftragung/Vertrag/besonderer Kunde
Wie sollte dies umgesetzt werden?
Datumsfeld im Stammblatt des Bewerbers: Vermittlungsgutschein gültig bis:
Wirkung:
- In Listen werden Bewerber mit gültigem VGS grün hinterlegt,
- Bewerber mit abgelaufenem VGS rot, optimalerweise Hinweis an den Bewerber/Sachbearbeiter, dass ein Folgegutschein beantragt werden muss.
- Filtermöglichkeit nach VGS
Der beschrieben Weg über Einschränkungen oder Qualitäten ist machbar. Es ist also so wie ich Sucher mit Holzbeinen aus filtern kann, kann ich Sucher ohne "Vermittlungsgutschein" aus filtern. Es ist also nur ein kosmetisches Problem, was in Ticket ID: 2186787 (http://sourceforge.net/tracker/index.php?func=detail&aid=2186787&group_id=182673&atid=902162) behandelt wird.
Das Hauptproblem liegt hier darin, dass man keine Dauer angeben und auch keine Aktionen auslösen kann. Insofern ist das aus meiner Sicht mehr wie ein kosmetisches Problem.
Auch sträube ich mich den Vermittlungsgutschein als Qualität oder Einschränkung des Bewerbers zu sehen, da es ja nicht in der Natur des Bewerbers ursächlich ist, sondern ein willkürlich politisch festgelegtes Faktum. ;-)
Grundsätzlich gebe ich Dir aber Recht, wo es abgelegt wird ist im Prinzip nebensächlich. Ich würde solche Informationen aber im Stammblatt suchen.
Aktivitäten haben Wiedervorlagen und lassen sich Suchern zuordnen. Darüber kann man sich über abgelaufene Fristen informieren lassen.
Es gibt innerhalb Artikel23 sicher Mittel und Wege alles dies über workarounds zu realisieren. Aber willst du wirklich jedem Sucher manuell auch noch eine Aktivität zuordnen und so mehrere Baustellen aufmachen, wenn ein einzelner Datumseintrag im Stammblatt dies alles erschlagen könnte?
Übrigens ist dies imho in allen Themes ein nützlicher Punkt und nicht nur im Arbeitsmarkt Theme. Ich denke hier an temporäre Suchaufträge, Vertragsfristen beim Autokauf/verkauf, Vorgegebene Deadlines usw.
Ich habe für meine Arbeit eine sehr elegante Lösung gefunden. Diese setzt aber einen Übergeordneten Sachbearbeiter voraus, was bei mir vorhanden ist. Insofern könnt Ihr den Request für mich als closed betrachten.
Da ich aber immer noch von der grundsätzlichen Nützlichkeit überzeugt bin, lasse ich ihn auf open, setze aber die Priorität auf 1.
Was ich mir vorstellen könnte, was universell genug ist, währe ein Art "Verfallsdatum" auf Sucher. In Vielen Programmen können Accounts oder Passwörter ein Ablaufdatum haben. Das soll sicherstellen, das inaktive Accounts ("Karteileichen") und zulange gleich bleibende Passwörter zu einer Gefahr werden.
Wie währe es, wenn Sucher ein Datum bekommen, ab dem ihrer Priorität auf 0 gesetzt würde?
Wahlweise: mit oder ohne Warnung.
Für mich kein Nutzen, da ich die Informationen bzgl. des VGS die für mich wichtig sind durch die Priorität des Bewerbers abbilde. Priorität hat für mich in der Folge keinen Zusammenhang mehr mit Zeit, sondern dient der Eingrenzung von Bewerbern bei der Stellensuche im Sinne einer Art Status.
Eine zeitliche/automatische Veränderung der Priorität bringt mir nur Nachteile, da ich dann weder erkenne, welchen Status der Bewerber hat, noch die Priorität als Filter bei der Suche nach Bewerbern einsetzen kann.
Wenn Ihr für Euch bzw. für die anderen Anwender keinen Nutzen eines Reminders seht, kann dieses Artefakt geschlossen werden.
Wie ich schon schrieb, gekoppelt mit einer optionalen Wahrung. Dann würde dich das Programm über den (vermutlich) abgelaufenen VGS informieren und fragen ob der betreffende Sucher in seiner Priorität auf 0 gesetzt werden soll. Du entscheidest dann wie mit der Situation dann umgegangen werden soll.
Wenn ich ohnehin entscheide, dann würde der reminder doch reichen.
Da wir ja aktuell bereits die Prioritäten eingefärbt haben, würde ich die Priorität nicht verändern, sondern einfach rot hinterlegen.
So sieht auch der, der keinen Reminder erhält, dass hier Handlungsbedarf besteht.
This Tracker item was closed automatically by the system. It was
previously set to a Pending status, and the original submitter
did not respond within 14 days (the time period specified by
the administrator of this Tracker).
Wurde über das Setzen des Abschlussdatums in "Bewerber: Daten bearbeiten" im Zusammenhang mit möglichen 3 Folgeaktivitäten gelöst. Falls ich mich da irre und noch etwas fehlt, Bescheid sagen!